Frauke hat uns am Samstag morgen Bustickets besorgt und dann ging es, leider ohne Frauke nach Morogoro zum Sprachkurs. Die Sprachschule ist auf einem wunderschönen Gelände, und es gibt warmes Duschwasser, das ist das Highlight. Am Samstag und Sonntag sind noch andere Freiwillige von anderen Organisationen eingetroffen. Abend sitzen wir meistens zusammen, quatschen oder schauen Film. Am Sonntag sind alle Freiwilligen zu dem Gottesdienst der Schule gegangen, da wir leider nicht viel verstanden haben, zog sich das ganze sehr in die Länge. Einige Melodien der Lieder kamen einem sehr bekannt vor. Manche der Kirchenbesucher geben als Kollekte Materielles, welches am Ende des Gottesdienstes versteigert wird, z.B. Zuckerrohr, Bananenstauden, Milch, Eier oder auch ein lebender Hahn.
Die ersten exotischen Tiere sind uns auch schon über den Weg gelaufen, unter anderem ein ulkiger großer Tausendfüßler, der so groß wie unsere Hand war. Heute hatte ich zum ersten Mal Unterricht, für mich ist die Sprache noch sehr fremd, aber ich bin optimistisch, dass ich mich bald ein wenig verständigen kann.
Die ersten Freiwilligen haben schon die ersten Nachwirkungen des Essens zu spüren bekommen und ihren Magen entleert. Auch ließen sich einige auf Malaria testen. Ich bin glücklicherweise noch von allem verschont geblieben, drücke aber allen Kranken die Daumen, dass sie bald wieder auf dem Damm sind.
Mal schauen, was uns die nächsten Tage noch so erwartet.
Liebste Grüße,
die Riesenraupe
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